Herbsttreffen 2011
in Nierstein/Rheinhessen
ausgerichtet
von Karin Vatter
Bericht vom
„Kölschen Mädchen“ Lore Wallmichrath
Die
Allgemeine Anreise war wieder Freitag, 14.10.2011. Gebucht für uns war
von Karin das „4 * Wein- und Parkhotel Best Western“ in Nierstein.
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Tage hatten wir strahlenden Sonnenschein. Ob das jeder verdient hat?
Sagen wir mal JA! Denn eigentlich sind wir ja ein sehr lustiger,
freundlicher und sozialer Haufen Wintersportfreunde.
Also
fast alle trudelten im Laufe des Freitag nachmittags ein. Die meisten
mit dem PKW; Gaby und Addi, Lore, Juliane und Inka kamen mit der DB. Es
gab wieder ein Highlight von Addi: Er und Gaby stiegen in D.dorf ein.
Als der Zug am rappelvollen Bahnsteig in Köln hielt, stürmte Addi mit
fliegendem Hemd heraus, schnappte sich unsere Koffer und bugsierte uns
in unser Abteil. Das war eine „Stramme Leistung“ an diesem sonnigen
Wochenend-Kegel- usw. Ausflugwetter! Und nach kurzer Zeit verwöhnte er
uns auch noch mit einer Flasche Sekt.
Wir
waren insgesamt 26 Teilnehmer. Das waren also: Erika und Alfred, Karin
und Werner, Eugen, Horst und Marlies, Elke und Günter, Gaby und Addi,
Juliane, Lore, Inka, Herwig, Do, Hanni und Gerd, Reinhard, Desireé,
Inge, Sabine und Martin, Wolfgang, Norbert und Doris.
Bevor
ich diesen Bericht schrieb, habe ich mich mal eben im Internet
eingeloggt, um über Nierstein etwas schreiben zu können. Da ich kein
Weintrinker bin, lag Nierstein für mich irgendwo am Rhein!! Nettes
Örtchen, landschaftlich an einer der schönsten Stellen der Rheinterasse.
Hat gut 7.800 Einwohner. Liegt zwischen Mainz und Worms/Rheinland-Pfalz
und hat die größte weinbautreibende Gemeinde am Rhein. Der Niersteiner
Wein wird in Goethes „Urfaust“ ebenso gerühmt wie in Kleists „Der
zerbrochene Krug“. Schiller labte sich 1783 von Mainz kommend, auf dem
Wege nach Oggersheim an ihm. (Wohnt da nicht eine „berühmte“, etwas
adipöse Persönlichkeit!?!). Die Riesling Traube gilt als die wertvollste
weiße Rebsorte der Welt! Also vor 2000 Jahren waren auch die Römer schon
hier und genossen diese Traube.
Und
das sollten wir alles am nächsten Tag auch erleben!
Der
Abend verlief wie immer sehr gemütlich mit viel Erzählen, nicht nur bei
Wein!


Einige hatten sich ja etliche Zeit nicht mehr gesehen.
Samstag konnte man fast ausschlafen. Mit einem guten Frühstück konnte
wir den Dingen die da kommen, getrost ins Auge schauen!
Zuerst fuhren wir mit der DB AG eine Station bis nach Oppenheim.
Dort
mussten wir erst mal mindestens 500m Höhendifferenz bewältigen! Fast
wäre eine Pickel nötig gewesen!

Dann
war eine Kellerlabyrint-Führung angesagt, Dauer ca. 1,5 Std.! Dieses
Gewölbe nennt man auch >Die geheimnisvolle Stadt unter der Stadt<. Im
Altstadtkern, rund ums Rathaus, sind insgesamt 420m Kellergänge
touristisch erschlossen und weitgehend historisch erhalten. Ein
Potential von ca. 6.000m² Kellerfläche wartet darauf, enträtselt zu
werden. Früher, so sagt man, hatte die Stadt kreuz und quer
unterirdische Verbindungsgänge vom Rhein zur Burg, zur Kirche, zum
Brunnen, zum Bäcker, Schlachter, Friseur usw.


Das
zu erkunden, trauten sich einige nicht zu, man genoss dann entweder die
Sonne auf einer Restaurant-Terasse oder machte einen Bummel durch
Oppenheim.

Um
15.00h war dann unsere Planwagenfahrt in die Weinberge angesagt. Da die
Weinlese schon gewesen ist, machten wir Probe auf dem Planwagen!
Wir
wurden also so 2 Stunden durch die Berge kutschiert, tranken
(reichlich!) den mitgelieferten Wein, labten uns an 2 Brötchen mit ½
Kranz Fleischwurst, für jeden, sangen immer wieder „Oh, wie ist es am
Rhein so schön“ – der Weingeist schlug voll zu!!!! So soll es auf einer
Weinprobe auch sein!!




„Kaputt“ vom Singen und ... ging es um 18.00h in Nierstein zum
Abendessen in den „Ratskeller“.

Anschließend wieder zurück ins Hotel, wo einige lieber wieder ein
Bierchen zu sich nahmen.


Nach
dem Frühstück am nächsten Tag war dann unsere Jahreshauptversammlung.
Es
lief natürlich wieder alles in super geordneten Bahnen ab. Der Vorstand
hatte wieder alles gut vorbereitet. Traurigkeit kam natürlich auf, als
Erika um eine Gedenkminute für unsere Verstorbenen Gerald und Dieter
bat.
Sehr
erfreulich war auch, dass wir wieder 3 neue Mitglieder mit Inka, Marlies
und Horst gewonnen haben.
Und
dann war auch wieder die Zeit des Abschiednehmens gekommen. Danke
nochmals an Karin für die gute Organisation.
Unser
nächstes Herbsttreffen findet vom 12. bis 14.10.2012. Wo wird später
noch durchgegeben. Wir feiern dann unser 40-jähriges Bestehen!

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Also dann:
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Adios Amicos, lebt
wohl, goodbye
die Stunden mit Euch die sind nun vorbei
wir geh`n unsre Wege und die Wege sind weit
adios Amicos, sie war schön die Zeit
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Tschüss, bleibt gesund - bis zum nächsten Mal..........
Eure
LORE |