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Herbsttreffen 2017

in Hauenstein/Pfalz – vom 06. bis 08.10.2015

 

Ausgerichtet vom Vorstand

Bericht vom „Kölschen Mädchen“ Lore Wallmichrath

„Grenzenlos wandern zwischen Pfälzer Wald und Nordvogesen“ so wird diese Gegend beschrieben.

Unser diesjähriges Herbsttreffen fand dort mittendrin statt – in dem sogenannten „Schuhdorf Hauenstein.“

Grenzenlos gewandert< sind wir zwar nicht aber interessante Örtlichkeiten haben wir uns angesehen und auch erklommen!

Also, Hauenstein wird im Pfälzer Dialekt „Hääschde“ genannt und ist eine Ortsgemeinde im Osten des Rheinland-Pfälzischen Landkreises Südwestpfalz. Es ist ein Luftkurort, bekannt auch unter dem Namen „Schuhdorf Hauenstein“.

Hauenstein ist nur 13,91km² groß und hat ca. 4.000 Einwohner. Urkundlich erwähnt wurde es erstmals im Jahr 1345. 1886 wurde die erste Schuhfabrik eröffnet von den Brüdern Seibel. Bis 1914 entstanden 14 Schuhfabriken – bis im Jahr 1961 erhöhte sich die Zahl auf 36! Heute gibt es nur noch eine Schuhfabrik!!

Kulinarische Köstlichkeiten sind "Pfälzer Edelkastanien" und diverse Wildgerichte.

Nun zu dem, wer kam und was wir so alles unternommen haben.

Zuerst einmal stellte sich bei der Anreise die Frage: „Ja, wo ist denn unser Hotel bloß?“ Umleitung, Umleitung, Umleitung……. Aber, nach ein bisschen Dorferkundung… Hurrrraaa, gefunden! Dazu ein bisschen Nieselregen, also perfekt!

Unser Hotel hieß >Felsentor< ohne Fels und Tor! Allerdings stand vorm Hotel so ein Gebilde, was aussah wie ein Felsen!

          

Eigentlich war das Hotel soweit zufriedenstellend für ein xxxSuperior, aber, oh weh, es gab keinen Aufzug! Und jede Etage musste mit 20 Stufen erklommen werden!!

Also, angereist am Mittwoch waren schon Annelore und Erwin plus Hund. Am Donnerstag gesellten sich dann zuerst Lore und Juliane dazu, dann kamen Karin und Jörg (neues Mitglied ?) mit Inge und Bernd. Es war schon ein schöner, lustiger Abend!










Am Freitag war das Wetter so: Bewölkt, Regen, sonnig – von jedem etwas.

Im Laufe des Tages „trudelten“ dann: Marianne und Wolfgang, Erika und Alfred, Elke und Günter, Michael, Gerda und Heike, Gisela und Reinhard, Gabi und Eugen, Dèsirè und Peter, und Addi (er kam mit der Bundesbahn) ein. Ergebnis: 24 Personen sind dem „Aufruf“ des Vorstandes zum Herbsttreffen gefolgt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

D.h., wir wollten ja schon 2016 nach Hauenstein, aber unser Hotel stand damals Parterre völlig unter Wasser, so dass das Treffen abgesagt werden musste.

Abends war dann unsere Jahreshauptversammlung. Es lief natürlich alles wie immer >geschmiert<, so dass alle zufrieden zum gemeinsamen Abendessen marschierten.

Unser nächstes Herbsttreffen 2018 wird nochmals (2005 schon einmal) in Köln stattfinden.

Irgendwie ging es Juliane plötzlich nicht gut. Sie brach zusammen, es kam der Krankenwagen – Ziel Krankenhaus Pirmasens. Diagnose: Nierenversagen; woher auch immer! Gerda und Heike kümmerten sich in gelernter Art und Weise um Juliane. Vielen Dank! Wolfgang und Alfred holten mich dann um Mitternacht im KHS wieder ab. Danke, war super!

Am Samstag war angesagt: „Auf zum Baumwipfelpfad und Biosphärenpark“ in Fischbach bei Dahn. Das Wetter war gut, mal sonnig mal wolkig.

Nach einem ausgiebigen Frühstück trafen wir uns kurz vor 10 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Hotel. Dort verteilten wir uns auf die Fahrzeuge (muss ja nicht jeder fahren) um dorthin zu kommen.

Die dortige Ausstellung erstreckte sich auf 4 Etagen und informiert spielerisch über die Region und ihre Bewohner. Das Highlight der Ausstellung liegt um Dunkeln (in der Nachtetage). Hier begegnet man den heimlichen Bewohnern des Biosphärenreservats.

Von dort ging es zum Freigelände mit Baumwipfelpfad.

 Er ist 270m lang und führt in einer Höhe von 12-18m durch die Baumkronen. Wer wollte, konnte entweder gemütlich oder über 3 Wackelbrücken zum 40m hohen Aussichtsturm laufen….und es wollten viele…

Nach so viel Aktivität und „Anstrengung“ mussten wir uns erst einmal im Cafe des Biosphärenhauses erholen und stärken. Dort trafen wir auch auf die, die es vorgezogen hatten, erst gar nicht den Baumwipfelpfad zu betreten.
Nachdem sich alle vom vorhandenen Kuchen etwas ausgesucht und gegessen hatten, kamen aus der Küche noch jede Menge neue und frische Torten, die mit großem Hallo empfangen wurden! Gegen 13 Uhr traten wir den Rückweg zum Hotel an.

Nach einer kurzen Pause, die jeder irgendwie anders nutzte, fuhren wir zum Deutschen Schuhmuseum in Hauenstein, welches es seit 1996 gibt. Es ist das weltweit größte Museum dieser Art und einzigartig. Hier werden Römische Sandalen von ca. 200 n. Chr. über Lotus-Schuhe aus China sowie sämtliche Epochen auf fast 3.000qm und auf 4 Etagen verteilt gezeigt. Alleine die Ernst-Tillmann-Sammlung, die größte europäische Kollektion eines Privatsammlers, umfasst über 3.500 Paar Schuhe aus zwei Jahrtausenden.

Wir hatten einen sehr netten und allwissenden Museumsführer.

In seiner aktiven Zeit hat er dort selber gearbeitet. Seine Ausführungen wurden mit sehr viel Herzblut und ständig „rollender Zunge“ vorgetragen. Lustig sah das aus! Es gab erstaunlich viele original getragene Schuhe von Prominenten, die diese dem Schuhmuseum zur Verfügung gestellt hatten. Darunter waren in der Promi-Abteilung z.B. Schuhe von: Angela Merkel, Helmut Kohl, Thomas Gottschalk, Boris Becker, General de Gaulle usw., auch diese putzigen, roten Schuhe vom Papst. (Von welchem! weiß ich jetzt gar nicht…?)

Also der größte Schuh der Welt hat die Größe 248!!! 10,80m groß müsste der Mensch sein, um damit durch die Welt zu laufen!! Ausgestellt sind diese Monsterschuhe im Erdgeschoss. Man konnte bequem darin Platz nehmen.

         

Nachdem einige so gefühlt 500-600! Bilder geschossen hatten, fuhren wir weiter zu >Deutschlands größtem Schuhdorf<, die sogenannte „Schuhmeile von Hauenstein“. In 26 Schuhfachgeschäften, fast alle in einer Straße versammelt, gibt es trendige sowie aktuelle Schuhmodelle aller großen Schuhmarkenhersteller –natürlich preiswerter- zu kaufen. Hier wurde wohl sicher von dem einen oder anderen das noch nicht „verbrauchte Geld“ ausgegeben!

Nach dem Abendessen gab es wieder ein gemütliches Beisammensein; später machte Wolfgang noch ein wenig flotte Musik.

Tja, unausweichlich kam der nächste Tag…… Nach dem Frühstück >Abreise<. Wie immer: Umarmung, Bützchen hier, Bützchen da.

Dem Vorstand sei Dank für dieses gut organisierte Herbsttreffen. Alles hat gepasst!

Ich sage dann wieder mal TSCHÜSS und bis zum nächsten Mal

eurer KÖLSCHES MÄDCHEN  LORE WALLMICHRATH

 

 

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Stand: 02.11.17