BERICHT ÜBER UNSERE
SKIBOB-SNOWBIKE/SKI–WOCHE

Skibobfreunde in
Obertauern
vom 14.01. bis
21.01.2012
im Hotel
„RÖMERHOF“ Obertauern/A.
Ausgerichtet von
Karin Vatter und Werner Deibert
Bericht von „dem
kölschen Mädchen“ Lore Wallmichrath

Ein Fest „jagt“
das andere! Gerade Weihnachten in trauter Runde gemütlich verbracht,
wurden die Koffer gepackt für unsere 29. Skibobwoche. Also eigentlich
hätten wir ja ein „Jubiläum“ zu feiern! EIGENTLICH wäre das unsere 30.
Skibobwoche gewesen. 30 Jahre….. !!! Einen Strich durch diese Rechnung
machte uns 1988 Livigno – alle Lift standen still – kaum Schnee –
nichts in Aussicht und auch auf die Schnelle kein Ausweichquartier.
Aussichtslos bei 70-80 Teilnehmern! Heute -und in den letzten Jahren
immer- sind wir im Durchschnitt nur noch ca. 15-20 Teilnehmer.
Aber
nichtsdestotrotz hatten wir immer unseren Spaß – und so geht es
hoffentlich noch eine ganze Weile weiter!
Also, jetzt zum
2. Mal in Obertauern. Mit dabei waren: Horst, Reinhard, Sabine, Do,
Dirk, Erika und Alfred, Hanni und Gerd, Lore, Heidi, Gerda, Wolfgang,
Karin und Werner, Günter. 11 Skibob- und 5 Skifahrer. Sehr traurig waren
wir, dass Addi diesesmal nicht dabei war. Ein Bandscheibenvorfall plagte
ihn fürchterlich!
Wie letztes Jahr
trafen sich einige im „Morgengrauen“ (Alfred und Erika, Hanni und Gerd
sowie Lore und Wolfgang) bei Karin und Werner. Dort wurde erstmal lecker
Kaffee getrunken und frische Brötchen verkimmelt und danach unser
„Reisebus“ gepackt. Der Rest der Truppe hatte sich schon längst auf den
Weg gemacht. Günter tummelte sich schon einen Tag früher dort. Er
versorgte uns per SMS laufend mit Schnee-, Wetter- und
Straßenzustandsberichten.
Vor Radstadt war
schon alles weiß und dann fing es plötzlich „ganz nett“ an zu
schneien. 22 km bergauf hatten wir noch vor uns. Eine geschlossene
Schneedecke zwang uns zum langsamfahren.
Glücklich im Hotel gut
angekommen zu sein und voller Vorfreude auf die kommenden Tage
erwarteten uns die Anderen schon. Es wurde sich umarmt und gebützt
(Kölsch: Küsschen auf Wangen!). Der Römerhof, 4* Hotel, ist in allen
Bereichen ein super Hotel. Der Gast ist hier wirklich noch König.
Nun, die ganze
Nacht schneite es weiter, obwohl mehr als genug schon von der weißen
Pracht rumlag!
Sonntag, der
erste Tag auf der Piste präsentierte sich prima. Die Abfahrten waren
astrein gewalzt und die Sonne schaute ab und zu auch mal vorbei. Um
11.00h war Treffen „hinter der Brücke“. Das ist hier super gelöst. Durch
Obertauern führt eine verkehrsreiche Bundesstraße. In einigen Abständen
gelangt man gefahrlos direkt vom Hotel aus über eine Holzbrücke
unmittelbar auf die Pisten.
Auch Montag
stürmte alles raus auf die Hügel was irgendwie mit Wintersport zu tun
hatte. Die Sonne kam zwar erst mittags raus, aber man konnte nach
Herzenslust Skibob/Ski fahren, wofür man ja schließlich hierher gekommen
war. Allerdings musste man warm angezogen sein, das Barometer zeigte
Minus 14-15°an! Da ging man nach ein paar Abfahrten gerne und ausgiebig
in eine Berghütte!

………………Oh weh, oh
weh, ein Sessellift wurde Erika zum Verhängnis! Beim Aussteigen hat
alles nicht so geklappt. Erika strauchelte und fiel über den Bob. Aber
musste es denn direkt ein Schultertrümmerbruch sein? Eine Prellung hätte
es doch wohl auch getan!! Sie trug aber alles mit Fassung und bekam von
uns allen etliche Streicheleinheiten.
Dienstag: Heute
sollte laut Wetterbericht die Sonne die gesamte Alpenregion erfreuen.
Tags zuvor plante man die sogenannte „große Tauernrunde“. Frau Holle
hatte es sich aber kurzfristig anders überleg. Sie schüttelte und
schüttelte ihre Betten aus…….. Trotzdem wagten sich einige in das
Gestöber, der Rest macht eine „Dorfwanderung“ mit kräftigem
Einkehrschwung! Abends war dann unser Sing-Hüttenabend.


Horst hatte sein
Akkordeon wieder mitgebracht und „spielte“ von Kölschliedern angefangen
bis Wanderlieder alles, was wir singen wollten. Tja, und bevor es
Mitternacht wurde, waren alle in ihren Gemächern verschwunden. Entweder
war der Tag sehr anstrengend gewesen oder “mehr kann et nit mih su wie
fröher!!!“

Schon Mittwoch…..
Mein Gott, alle sind so euphorisch. Wetterbericht: Sonne pur. Das musste
ausgiebig genutzt werden. Nun aber sollte die „große Tauernrunde“
abgefahren werden. Und so geschah es auch. Berg runter, Lift rauf – es
war einfach traumhaft. Do, Dirk und Gerda suchten (und fanden natürlich
auch!) Gerald`s „Lieblingshütte“ vom Jahr zuvor. Dafür nahmen sie eine
Kraxeltour (mit Skibob natürlich) von >selbst geschätzten< 1-2km in
Kauf! Skiboblatein!?!? Das war der beste und schönste Tag wohl gewesen.
Außer das Gerd vom Sessellift einen „Kinnhaken“ bekommen hatte (sah dann
aus, wie nach einem Boxkampf) und Heidi beim Liftaussteigen den linken
Skier nach rechts drehte und den rechten nach links (dickes Knie) hatte
keiner sich selbst „verstümmelt“!
Donnerstag. Oh
nein, da hat der Wettergott uns aber einen bösen Streich gespielt.
Skibobfahren ade! Es regnete….. D. h., 2 Abfahrten wurden gemacht, die
nächstgelegene Hütte wurde aufgesucht und der Ärger in ethylhaltige
Getränke versenkt!!! Nachts wurde der Regen zu Schnee. Do, Dirk und
Heidi beschlossen, Freitagfrüh schon nach Hause zu fahren.
Freitag, unser
letzter Tag war gekommen. Du lieber Gott, die ganze Nacht hatte es wie
wild geschneit und es hörte auch jetzt noch nicht auf. Die
Schneeschieber waren ständig unterwegs. Wir hatten schon Sorge um unsere
Heimreise. Schneeketten aufziehen oder nicht…. die geschlossene
Schneedecke ignorieren und vorsichtig die 22 km bis Radstadt
runterfahren…….? Nun, von Skibob fahren war leider keine Rede mehr! Die
Koffer konnten nun aller Ruhe gepackt werden.
Samstag, große
Verabschiedung, Bussi hier, Bussi da………Ende. Unsere Skibobwoche war
alles in allem mal wieder schön gewesen.
Und nächstes Jahr
sehen wir uns wieder. Vielleicht noch mal in Livigno…………?
Tschüss sagt LORE
WALLMICHRATH
Lore W.
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