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Zum ersten Mal fand unser Trainingswochenende leider ohne unseren Gerald
statt.
Sicher hat er uns von oben zugesehen und war mit uns allen zufrieden.
Wir reisten am Freitag, den 03. Februar 2012 bei herrlichstem Wetter
aber auch bitterkalten Temperaturen (–13°C) in den Schwarzwald. Es
versprach, bei diesen Verhältnissen ein superschönes Wochenende zu
werden.
Gerda fuhr mit uns im Auto mit. Ich brachte noch meinen Freund und
Nachbar Michael mit, der als Skifahrer auch einmal auf einem Snowbike
fahren wollte.
Desi und Peter kamen von Frankfurt, und wir trafen uns an unserer Garage
am Feldberg. Da die beiden schon etwas früher eintrafen, waren sie schon
kräftig dabei, unsere Garage von Schnee und Eis freizuschaufeln.
Für den Samstag hatten sich noch 3 Interessenten von Lörrach angesagt;
außerdem wollten Eugen und Hans-Jörg auch am Samstagmorgen zu uns
stoßen. Es sah also alles recht gut aus. Aber Eugen und Hans-Jörg sagten
dann wegen Krankheit ab, und von den 3 ‚Schnupperern‘ aus Lörrach blieb
nur Arno übrig, den beiden anderen war es zu kalt.
Am
Samstagmorgen um 10:30 h gingen dann Gerda, Desi, ich und unsere Schüler
Arno und Michael auf die Piste an der Grafenmatt. Michael liftete mit
mir und schon nach 100 m bekam er Schwierigkeiten.
Nach 500 m konnte er nicht mehr und wir flogen beide aus dem Lift raus.
Dies ist, wie ihr alle wisst, kein Beinbruch, aber für ihn war der
Schnupperkurs zu Ende, bevor er richtig angefangen hatte. Ich brachte
ihn dann wieder runter und schickte ihn zur Erholung zu Andrea in den
Berggasthof Wasmer.
Dafür entschädigte uns Arno aus Lörrach umso mehr. Er ist ein
Naturtalent, begriff schnell, hatte das Gefühl für Schnee und Snowbike.
Schon nach 1 – 2 Stunden konnten wir mit ihm fasst alle Pisten fahren.
Er hatte so viel Spaß am Fahren, dass er gar nicht mehr aufhören wollte.
Wir machten dann aber trotzdem unsere Mittagspause und fuhren dann noch
einmal 2 Stunden am Nachmittag.

Das Wetter und die Landschaft am Feldberg waren absolut traumhaft.
Gezuckerte Bäume, blauer Himmel, Sonne, super Schnee und nicht so voll.
Am Lift hatten wir kaum Wartezeiten; was will man mehr? Die Kälte und
der Wind hatten offensichtlich viele abgeschreckt – zum Glück für uns.
Desi setzte dann nachmittags aus; ihr war es doch dann zu kalt.
Wir waren wie immer in der Lawine in Fahl untergebracht, genossen das
gute Essen und die familiäre Atmosphäre.

Die Nacht zwischen Samstag und Sonntag war bitterkalt (-20°C). Doch der
Sonntagmorgen begrüßte uns wieder mit Sonnenschein. So fuhren wir nach
dem Frühstück wieder hoch und wollten nochmal mit Arno 1 – 2 Stunden
fahren. Ich konnte leider nicht mehr fahren, weil ich mir beim Sturz aus
dem Lift mit Michael die Schulter geprellt hatte. Aber Gerda fuhr mit
Arno den ganzen Sonntagvormittag und beide waren ganz begeistert.
Ich glaube, wir haben mit Arno einen neuen Freund gewonnen, der
offensichtlich viel Spaß am Snowbike-Fahren gefunden hat.
So
ging das Wochenende wieder einmal viel zu schnell zu Ende.
Schon jetzt freuen wir uns auf unsere Clubmeisterschaft Anfang März.
Bis dahin – Euer Alfred
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